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Am Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an neuartigen modellbasierten, dynamischen Messsystemen für die Untersuchung und Optimierung von Fertigungs- und Strömungsprozessen. Die Kernkompetenz des BIMAQ ist die Messtechnik, die für die Lösung technischer und gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen eine Schlüsseldisziplin darstellt.

Ein Forschungsschwerpunkt ist die ganzheitliche Untersuchung optischer Messsysteme an den Grenzen der Messbarkeit, von deren Konzipierung, Modellierung, Entwicklung und Charakterisierung bis zur Anwendung. Dies beinhaltet sowohl interdisziplinäre Grundlagen- als auch anwendungsnahe Forschungsarbeiten zu den Messmethoden und deren Anwendungen, insbesondere für den Fortschritt bei technischen Prozessen, Großverzahnungen und Windenergieanlagen.

Aktuelles


VDI verleiht Bremer Ingenieurspreis 2018

Das Kuratorium des Bremer Bezirksvereins im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) hat am 22.11.2018 den jährlichen Bremer Ingenieurspreis für herausragende Bachelor- / Masterarbeiten von Absolventinnen und Absolventen aus Ingenieursstudiengängen vergeben.

Wir freuen uns, dass dieses Jahr Herr Daniel F. Gleichauf für seine am BIMAQ betreute Masterarbeit

„Geometrische Zuordnung von thermografischen Messungen zur Strömungsvisualisierung an Rotorblättern von Windenergieanlagen"

mit dem Bremer Ingenieurspreis ausgezeichnet wurde und gratulieren ganz herzlich!

Deutsche WindGuard - Nachwuchs-Förderpreis 2018

zur Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses stiftet die Deutsche WindGuard GmbH auch 2018 wieder den „Deutsche WindGuard - Nachwuchsförderpreis“ für herausragende Arbeiten am Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) des Fach­bereichs Produktionstechnik der Universität Bremen. Gefördert werden herausragende Bachelor-, Master- und sonstige studentische Forschungsarbeiten (z. B. Projektarbeit). Der Kolloquiums­termin der Arbeit darf nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.

Bei der Vergabe des Preises wird insbesondere Wert auf den Fortschritt für die Wissenschaft, das messtechnische Systemverständnis und die Relevanz der Forschungs­ergebnisse für praxisrelevante Messaufgaben gelegt. Eine Bedeutung der auszuzeichnenden Arbeit für die Bewältigung einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung, beispielsweise die effiziente Nutzbarmachung regenerativer Energien, sollte erkennbar sein.

AiF bewilligt Förderung des Vorhabens

"Prozessintegrierte Qualitätsüberwachung für fehlerfreie Produkte (IQZeProd)"

Eine Null-Fehler-Produktion in der Serienfertigung durch prozessintegrierte Qualitätsüberwachungssysteme ist Ziel der Forschungsarbeiten im Projekt IQZeProd, das über eine Laufzeit vom 1.10.2018 bis 30.9.2020 von der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. im Rahmen des Förderprogrammes CORNET bewilligt wurde (IGF-Vorhaben Nr. 232 EBG/1).

Dazu folgen die Projektteilnehmer einem ganzheitlichen Ansatz. Die Kernidee besteht darin, strukturelle und oberflächliche Defekte während des laufenden Produktionsprozesses durch eine Datenverschmelzung mehrerer Sensoren (Daten-Fusion) zu erkennen. Im Ergebnis soll ein fehlerfreies Produkt am Ende der Produktionskette garantiert werden, indem so früh wie möglich Abweichungen und Fehler im laufenden Produktionsprozess erkannt werden.

Die kooperierenden FuE-Partner zeichnen sich durch unterschiedliche, sich gegenseitig ergänzende Kernkompetenzen aus:

  • IWU: Bildverarbeitung, Blechumformung
  • BIMAQ: indirekte optische Sensoren
  • VŠB-TUO: parallelisiertes Rechnen, Sensordatenfusion
  • CRM: 3D-Druck, Beschichtung, 3D-Messtechnik

Arbeitskreis der Hochschullehrer für Messtechnik e. V. (AHMT)

vergibt Messtechnikpreis 2018 im Rahmen des Messtechnisches Symposiums

Unter dem Motto "Highlights aus der Messtechnik" fand in diesem Jahr das XXXII. Messtechnische Symposium des Arbeitskreises der Hochschullehrer für Messtechnik e. V. (AHMT) am 20. und 21. September 2018 an der Universität Bremen statt, das vom Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) ausgerichtet wurde.

Mit 13 Vorträgen und 7 Posterbeiträgen aus den folgenden fünf Themengebieten:

  • 3D-Messsysteme
  • Messsysteme für die Fertigungstechnik
  • Sensorsysteme zur Materialcharakterisierung
  • Geometrische Messtechnik
  • Fasersensorsysteme und Interferometrie

gaben junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen spannenden Einblick in den Stand der Forschung. Ein weiteres Highlight präsentierte Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Mädler mit seinem Plenarvortrag "Deskriptoren und Prädiktorfunktionen in der Methode Farbige Zustände".

Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung des Messtechnikpreises, den der Arbeitskreis der Hochschullehrer für Messtechnik e. V. jährlich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Arbeiten vergibt, die einen wesentlichen Beitrag zur Fortentwicklung der Messtechnik leisten. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr Herr Dr.-Ing. Sebastian Bernd Bauer für seine Dissertation "Hyperspectral Image Unmixing Incorporating Adjacency Information", die er am Institut für Industrielle Informationstechnik am Karlsruher Institut für Technologie unter der Anleitung von Herrn Prof. Dr.-Ing. Fernando Puente León erstellt hat.